Die Preisträger des Medienpreises 2014

 

In der Kategorie "Innovative digitale Medienformate" wurden Online-Magazine, Blogs und Apps bewertet. Hier kam die Web-Dokumentation "netwars / out of CTRL" auf den ersten Platz. Darin thematisieren Lena Thiele, Sebastian Baurmann, Saskia Kress und Michael Grotenhoff eindringlich die Gefahr eines drohenden Cyberkriegs. Der Nutzer und sein Computer werden im Zuge der Dokumentation zum Teil der digitalen Infrastruktur. Dabei kommen O-Töne, Videos und Infografiken zum Einsatz, die vom User auf interaktive Weise selbst gesteuert werden können. Die Jury begründete ihre Wahl so: "Netwars ist nicht nur ein multimedialer Abenteuerspielplatz. Indem das Projekt neue Wege im dokumentarischen Storytelling beschreitet, gelingt ihm das, was guter Journalismus immer leisten sollte: nämlich eine neue Sicht auf die Welt ermöglichen."

Mit Platz zwei in dieser Kategorie wurde der Blog "Wortwalz" ausgezeichnet: Die Journalistin Jessica Schober machte sich auf den Weg und bot den jeweiligen Lokalredaktionen auf ihrer Tour durch Deutschland ihre journalistische Arbeit an. Ihre Erfahrungen dokumentierte sie in einem Web-Tagebuch. Platz drei ging an das interaktive Interview-Magazin "Freunde von Freunden", das Menschen aus aller Welt und ihre vielfältigen Ideen und Projekte vorstellt.

Bilder der Preisträger

In der zweiten Kategorie ging es um einzelne digitale Medienbeiträge. Mit dem ersten Platz zeichnete die Jury die Web-Dokumentation "Die GPS-Jagd! Was passiert mit unserem Schrott?" des Recherche Start-Ups "Follow the Money" aus. Sie zeigt den Weg unseres Schrotts am Beispiel eines alten Fernsehers und ist Teil eines crossmedialen Projekts. Bereits bei ihrer Recherche hatte das unabhängige Wirtschaftsjournalisten-Team zu innovativen Mitteln gegriffen: Per Crowdfunding wurde das nötige Geld gesammelt, um TV-Geräte mit GPS-Sendern auszustatten und ihren Weg durch den Wirtschaftskreislauf bis nach Ghana verfolgen zu können. Zur Begründung für die Preisvergabe betonte die Jury: "Die Dokumentation als Wirtschaftskrimi, spannend erzählt und alle Möglichkeiten der digitalen Gestaltung und Verbreitung nutzend: Hier stimmt einfach das Gesamtpaket, vom Thema über die Umsetzung bis hin zur innovativen Finanzierung".

Platz zwei ging an die Internet-Dokumentation "Das Oktoberfest-Attentat" vom Bayerischen Rundfunk. Sie stellt die Hintergründe des Volksfest-Anschlags von 1980 mit überzeugendem Storytelling dar. Den dritten Platz belegte die interaktive Reportage "Wie eine Katastrophe die Welt verbessert" von handelsblatt.com. Sie behandelt die Fukushima-Katastrophe und ihre Konsequenzen.

Bilder der Preisträger

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